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Basisches Fleisch? Alles zum Thema Fleisch und Basenfasten

Wer sich mit einer basenreichen Ernährung beschäftigt, stößt schnell auf die Frage, ob Fleisch basisch ist.

basisches Fleisch

Falls du vorhast, dich längerfristig basisch zu ernähren, sollten Fleisch und Wurst selten bis gar nicht auf deinem Speiseplan stehen, da diese Lebensmittel zu den schlechten Säurebildnern zählen. Basisches Fleisch gibt es also nicht, was aber nicht bedeutet, dass sich Fleisch und eine basische Ernährung unbedingt ausschließen.

In diesem Artikel gebe ich dir wichtige Informationen zum Thema Fleisch und Basenfasten und erkläre dir, wie es auch mit tierischen Produkten möglich ist, sich basenreich zu ernähren, aber warum du während einer Basenfastenkur auf Fleisch lieber verzichten solltest.

Fleisch beim Basenfasten und in der basischen Ernährung Auch wenn Fleisch an sich stark säurebildend und damit nicht basisch ist, heißt das nicht, dass eine basische Ernährung fleischlos sein muss. Hört sich erstmal widersprüchlich an, doch ob du dich vegan, vegetarisch oder omnivor ernährst, spielt für eine basische Lebensweise zunächst keine Rolle.

Basische Ernährung mit viel Gemüse

In einer Basenfastenkur haben Fleisch und Fisch dagegen nichts verloren, genauso wenig wie Milchprodukte oder Eier. Bei einer Basenfastenkur ernährt man sich zu 100% von basischen Lebensmitteln. Dieser Zeitraum ist allerdings begrenzt und beträgt meistens 1-2 Wochen. Natürlich kannst du selber entscheiden, wie streng du das Ganze nimmst.

Mache dir aber bewusst, dass tierische Produkte den gewünschten Effekt beim Basenfasten verhindern, nämlich den Körper zu entsäuern und den Säure-Basen-Haushalt wieder in Gleichgewicht zu bringen.

Fleisch in einer basenreichen Ernährung

Wenn du dich nach einer Basenfastenkur weiterhin basisch ernähren möchtest, dürfen 20-30% der täglichen Nahrungsmittel säurebildend sein. Hierbei ist jedoch zwischen guten und schlechten Säurebildnern zu unterscheiden.

Wichtig ist, dass du dich ausgewogen ernährst, sodass sich nicht zu viel „schlechte Säure“ in deinem Körper ansammelt, die nur schwer wieder abtransportiert werden kann.

Die Folgen einer Übersäuerung können chronische Erschöpfung, Nervosität und Müdigkeit sein.

Bei einer basischen Ernährung geht es vorwiegend darum, ca. 4-5x mal so viel Gemüse, Kräuter, Obst, Kartoffeln, Samen, und Keimlinge zu konsumieren als Getreide, Fleisch, Fisch, Wurst und Milchprodukte. Das macht einen Anteil von etwa 70-80% basischen Lebensmitteln aus. Woraus die restlichen 20-30% Säurebildner bestehen, entscheidest du selbst.

Das können auch gute Säurebildner sein, wie Haferflocken, Hülsenfrüchte oder Vollkorngetreide. Menge und Qualität sind hierbei entscheidend. Es macht auch einen Riesenunterschied, ob du Fleisch oder Fisch in einem Discounter kaufst oder im Bioladen deines Vertrauens.

Bedenke aber, dass tierische Produkte sehr starke Säurebildner sind, dazu gehört zum Beispiel auch Hartkäse. Ein Vollkornprodukt anstelle von Fleisch ist in jedem Fall die bessere Wahl. „Schlechte“ säurehaltige Nahrungsmittel decken zudem schnell den Bedarf von 20-30%.

Wusstest du, dass sich ein Vegetarier nicht unbedingt basischer ernährt als ein Fleischesser? Ein Nudelgericht aus Weißmehl und Käse kann beispielsweise säurebildender sein als ein Stück Fleisch mit Gemüse.

Wie viel Fleisch sollte man essen?

Das kann nicht pauschal gesagt werden, da sowohl das Geschlecht, Alter und der Stoffwechsel eines Menschen mit hineinspielen. So hat der Fleischkonsum eines jungen, sportlichen Menschen einen ganz anderen Einfluss auf sein Säure-Basen-Haushalt als eine Person, die sich im Alltag nur sehr wenig bewegt.

Mit zunehmendem Alter nimmt auch die Nierenfunktion ab, weshalb der Konsum von Fleisch stark reduziert werden sollte. Besonders Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, sollten dies beachten.

Wenn du auf Fleisch in einer basenreichen Ernährung nicht verzichten möchtest, greife auf Biofleisch aus regionaler Herkunft zurück. Das gilt aber generell für alle Lebensmittel, denn hochwertige Produkte in Bioqualität sind nicht nur gesünder, sondern schmecken auch dementsprechend besser.

Basische Beilagen zum Fleisch

Wer hin und wieder auf sein Steak oder Braten besteht, der sollte Beilagen wählen, die wenig säurebildend sind. Hierfür eignen sich ideal Kartoffeln, denn sie machen lange satt und bilden wenig Basen im Körper, genauso wie die meisten Gemüsesorten.

Kartoffeln im basischen Gericht

Achte auf frische Lebensmittel aus der Region und bereite sie schonend zu, um eine möglichst basenreiche Mahlzeit zu kreieren. Auch ein knackiger Salat und verschiedene Kräuter werten das Gericht nicht nur auf, sondern balancieren säurehaltige Nahrungsmittel aus.

Wenn du wissen möchtest, welche basischen Lebensmittel es gibt, findest du hier eine Übersicht: https://www.amaiva.de/blogs/magazin/basische-lebensmittel-liste.

Fazit: Basisches Fleisch? Alles zum Thema Fleisch und Basenfasten

Basisches Fleisch gibt es nicht, aber durchaus basische Gerichte mit Fleisch. Doch es ist sinnvoll, möglichst wenig davon einzunehmen, da es zu den besonders starken Säurebildnern gehört. Fleisch und eine basenreiche Ernährung können also nur dann funktionieren, wenn ein Großteil der eingenommenen Lebensmittel basisch ist.

In einer Basenfastenkur haben Fleisch, Fisch und Wurst jedoch nichts zu suchen, da du dich in diesem Zeitraum im Optimalfall nur von basischen Lebensmitteln ernährst, um deinen Körper vollständig zu entgiften. Allerdings wirst du schnell feststellen, dass auch die pflanzliche Küche viele leckere und sattmachende Basische Rezepte bereithält. Basenreiches Essen kann sowohl vegan, vegetarisch als auch omnivor sein.

Es kommt ganz auf die Menge der eingenommenen Säurebildner an, ebenso wie auf die Qualität. Wenn du jetzt Lust bekommen hast, dich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen, findest du hier Infos für eine basische Ernährung für Einsteiger: https://www.amaiva.de/blogs/magazin/basenfasten-fur-soforteinsteiger.

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